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Der Februar – von Bauernregeln zum Valentinstag

Bauernregeln zum Valentnistag
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Bauernregeln zum Valentinstag

“Was gestern galt, gilt morgen noch.”


Die ländliche Bevölkerung orientiert sich nach wie vor noch immer an bestimmten Bauernregeln oder “Lostage”.

Angefangen mit Mariä Lichtmesse am 02.02., umgangssprachlich auch als „Schlenggel- oder Schlanggeltag“ bekannt. Am Schlanggeltag hatten die Dienstboten an den Höfen früher die Möglichkeit, innerhalb von 3 Tagen eine neue Dienststelle zu finden und so wurde „geschlanggelt“. Noch heute gibt es einige regionale Schlanggel-Traditionen.

Bräuche Valentnistag Februar - Bauernregeln


Der Bauernkalender sprüht an Lichtmess voller Weisheiten, so ist er für die Landwirtschaft heute noch eine Orientierungshilfe, deshalb besagt eine Bauernregel: Lichtmess – halbes Futter gefress’. (= Wintervorrat sollte erst zur Hälfte verbraucht sein).

Übrigens: In weiten Teilen der Alpen ist es üblich, den Christbaum, vor allem den kirchlichen aber auch den privaten, bis zum 2. Februar stehen zu lassen. Viele entfernen aber in der heutigen Zeit bereits nach dem 06. Jänner die weihnachtliche Deko.

Die Bedeutung des Valentinstages

“Hat’s zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.”

Auch der bevorstehende Valentinstag, der 14. Februar, der einst ein Fruchtbarkeitsfest war und sich erst später als „Tag der Liebenden/Ehe“ manifestiert hat, ist ein fester Bestandteil des Bauernkalenders. Vor allem wird Mitte Februar der Übergang zwischen Winter und Frühjahr langsam sichtbar, deshalb sagt man auch „Am Tag von Sankt Valentin, gehen Eis und Schnee dahin“.


Den Valentinstag darf man also ruhig mit seinen Liebsten verbringen, es handelt sich nicht um eine Erfindung der Blumen- und Süßigkeitenindustrie, sondern um eine uralte Tradition und deshalb sollte man am besten was Regionales verschenken.

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Zum Beispiel von der “Hausfee” Monika Hehenberger in Kirchberg.
Oder bei Barbara Schmidt Porzellan Werkstatt in Kitzbühel
Sowie bei Messner Kitzbühel und Ehrensberger Goldschmiede (Schmuck)

Woher kommt der Name “Februar”?

“Der deutsche Name für Februar ist übrigens Hornung.”

In einigen Bauernregeln findet man diese Bezeichnung heute noch. Also, merkt euch:  Wenn’s der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.

Julia Lettenbichler

Julia Lettenbichler

Julia Lettenbichler beschäftigt sich seit Jahren mit Traditionen und Brauchtum, vor allem mit der Wechselwirkung von Religion und Kultur. Das Ausweiten von regionalen Angeboten und den Erhalt des ländlichen Raumes sind ihr ein Anliegen. Seit 10 Jahren verwendet sie ausschließlich Naturkosmetik und hat sich auch im Bereich Kräuter ein Wissen angeeignet. Sie ist Angestellte in einer Rechtsanwaltskanzlei und auch politisch aktiv.

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