Fasten – ein Brauch für Trendsetter?

Bewusster Verzicht – auch ohne Religion

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Der Verzicht auf Fleisch an diesem Tag ist heute noch sehr geläufig, auch viele Nichtgläubige halten sich an diese Regel und nutzen den Tag für bewusste Ernährung. Fasten ist im Trend, auch abseits von religiöser Pflicht.

Fastenbrauch - Was steckt dahinter? Fasten Tradition - oder Trend?

Die Beweggründe für das Fasten sind andere geworden.

Die Fastenzeit ist geprägt durch Verzicht und ein vestaubtes Image. Viele verzichten aber auf ihre persönlichen Sucht- und Genussmittel, wie Alkohol oder Zigaretten, sogar Shopping- oder Facebookverzicht sind en vogue. Es geht eben darum, alte Muster zu durchbrechen, Ordnung mit sich selber zu schaffen und den Geist zu reinigen. Der Konsumverzicht in dieser Zeit stärkt die Disziplin und das Körperbewusstsein.

Bereits Hippokrates hat das Fasten als eine medizinische Therapie erkannt.

Manche sprechen sogar davon, dass der Verzicht auf feste Nahrung oder Zucker Entzündungsherde im Körper ausmerzt und depressive Verstimmung mildert. Fasten ist auf alle Fälle Gesundheitsprävention und hilft bei vielen Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Natürlich eignet sich das mäßige Fasten auch hervorragend als Gewichtskontrolle und ist eine der besten und natürlichen Anti-Aging-Methoden.

Die Natur und ihre Helferlein

Viele Kräuter und Pflanzen helfen bei der Entschlackung, allen voran ist die Brennnessel. Egal, ob in Tee- oder Smoothie-Form, sie entfaltet sich rasch.

Weniger bekannt ist der Löwenzahn, er wird meistens in Pulverform verzehrt. Diesem Allrounder sagt man sogar zusätzlich eine blutreinigende Wirkung nach.

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Vor allem um fit in den Frühling zu starten, sind Entschlackungskuren in Verbindung mit der Fastenzeit beliebt.

Zu diesem Thema findet ihr übrigens hier einzigartige Workshops:
Kräuter-Apotheke von Sinn Bildung
Anti-Aging durch Ernährung von Sinn Bildung
Die fabelhafte Welt der Gewürze und ihre Heilwirkung von Tina Ganser


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Etwas ganz besonderes – zwar nicht aus der Region, aber in einzigartiger Bio und Fairtrade Qualität ist zum Beispiel Matcha – der Grüntee aus Asien. Diesen erhältst du in der Region zum Beispiel in der Dekothek.

Die Fastensuppe

Heute am Aschermittwoch gibt es vielerorts die traditionelle Fastensuppe, hier habe ich noch ein schnelles Rezept für euch:

Zutaten:
Zwiebel
Wurzelgemüse/Suppengemüse
1 EL Pflanzenöl
1 Portion Getreide nach Vorliebe (Haferflocken, Polenta, Reis, Hirse, etc.)
Kräuter, getrocknet oder frisch

Zwiebel schneiden und in ein wenig Öl anbraten, Wurzelgemüse dazu und kurz mitbraten, mit Wasser aufgießen. Eine Portion Getreide hinzufügen und für ein paar Minuten köcheln lassen. Nach belieben kann auch jedes weitere Gemüse hineingeschnitten werden. Mit Kräutern garnieren und genießen.

Für Berufstätige mit Zeitmangel: Solltet ihr statt dem Wurzelgemüse lieber einen Suppenwürfel verwenden, dann einen ohne Glutamat und ohne Hefe. Würzen nur sehr dezent oder gar nicht, zumindest aber ohne Geschmacksverstärker.


40 Tage durchhalten – es lohnt sich!

Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen motivieren, auch zu fasten, das Gefühl danach ist unbeschreiblich und der Osterschinken schmeckt umso besser.

Es gibt Verzicht-Möglichkeiten auch ohne Hunger leiden, sei einfach kreativ: Plastik vermeiden, Fleisch nur einmal die Woche essen, ausschließlich regional kaufen, …..

Meine persönliche Challenge ist heuer auf das Rauchen zu verzichten, hoffentlich dauerhaft. ?

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