Das Glück liegt in der Wolke – Die IT Profis im Tiroler Unterland

Woran man einen guten EDV-ler erkennt, und warum eine Wolke – die „Cloud“ – ein sicherer Ort ist.

Dieser Artikel in “Bei ins Dahoam” erschienen. 

Text: Doris Martinz

Bilder: iT Networks

Dieses Szenario verursacht bei UnternehmerInnen Alpträume: Der Bildschirm bleibt schwarz, alle Firmendaten sind weg. Verursacht durch ein betriebsinternes Problem oder einen Angriff von außen.


Nicht auszudenken, wenn so etwas wirklich passiert. Wenn die EDV tagelang nicht genutzt werden kann und Daten zum Teil nicht wiederherzustellen sind. Wenn Mitarbeiter Däumchen drehend vor den toten Bildschirmen sitzen oder versuchen, aufgebrachte Kunden zu besänftigen. Das kostet richtig viel Geld. Und mindestens genauso viele Nerven.


In den letzten Monaten kam es auch in unserem Bezirk in mehreren Unternehmen zu Hackerangriffen. Ganze EDV-Systeme wurden blockiert und nur gegen Zahlung eines „Lösegelds“ wieder freigeschaltet. Toni und Mark von iT networks Tirol sahen sich mehrmals mit Problemen wie diesem konfrontiert. Und gewannen dabei zahlreiche neue Kunden. Denn sie können garantieren, dass Internet-Erpresser mit einer sicheren EDV und einem virtuellen Server in der „Cloud“ keine Chance auf Erfolg haben. „Die håms erst einmal schwer, überhaupt ins System zu kemma. Sollten sie’s doch schåffen, fåhrn wir den Server runter und stellen das letzte Backup wieder her, der is in der Cloud absolut sicher. In a halben Stunde san die Daten wieder verfügbår“, erklärt Toni. Die Servicewartungsverträge, die sie ihren Kunden anbieten, beinhalten eine Überwachung der Hard- und Software, automatische Updates, Backups und eine 24-Stunden-Hotline. Wenn es „brennt“, sind sie für ihre Kunden da, rund um die Uhr.


Sie „schaufeln“ damit UnternehmerInnen frei, die sich ganz auf ihr Business konzentrieren können, anstatt sich mit EDV-Problemen herumzuschlagen.


Es gibt Dinge, die man besser auslagert. Dazu gehört die EDV, falls man nicht selber IT-Spezialist ist – wie Toni und Mark es sind.

GLEICH PROGRAMMIERT

Toni Bindhammer (links), Mark Winkler (rechts)

Der gebürtige Ellmauer Toni Bindhammer kam während seiner Lehrzeit in einer Druckerei zum ersten Mal mit Computern in Berührung, die Thematik faszinierte ihn sofort. Später, während er bei der Bergbahn in Ellmau beschäftigt war, vertiefte der heute 49-Jährige seine EDV-Kenntnisse und bildete sich weiter, machte sich schließlich selbständig und absolvierte berufsbegleitend das Studium der Informations- und Systemtechnologie in Salzburg, das er mit 40 Jahren mit dem Bachelor abschloss. Es folgte die Anstellung als IT-Abteilungsleiter bei Kitzbühel Tourismus, wo er auf Mark Winkler traf. Der Kitzbüheler hatte in Saalfelden die HTL für Computer und Kommunikationstechnik besucht und war danach als „EDV-ler“, wie er es nennt, zu Kitzbühel Tourismus gekommen, um dort unter anderem die Website zu betreuen. 

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„Mia håm uns glei guat vastånden, san aus dem gleichen Hoiz g’schnitzt, oder besser g’sågt, gleich programmiert“, meint Mark schmunzelnd. Auch er findet sein Glück darin, EDV-Lösungen für (fast) alles zu finden und eventuellen Hackern mit intelligenten Firewalls und Co einen Strich durch die Rechnung zu machen. Wie Toni ist auch Mark nicht mehr vom Rechner wegzubekommen, wenn es gilt, eine knifflige Herausforderung zu meistern. Uhr- oder Tageszeit werden in solchen Fällen zur Nebensache. Was zählt, ist einzig der Triumph, wenn das Problem gelöst ist. „Des måcht an guaden EDV-ler aus“, lacht Toni.

Teamwork

Die beiden brachten bei Kitzbühel Tourismus 2011 gemeinsam die große EDV-Umstellung auf virtuelle Server über die Bühne. Später entschied man sich, die EDV auszulagern; Toni übernahm die Abteilung auf selbständiger Basis und gründete sein Unternehmen in Söll, während Mark bei Kitzbühel Tourismus blieb und sich dort vor allem dem Bereich Online Marketing widmete. 2016 suchte Toni jemanden, der ihn in genau diesem Bereich unterstützte, schaltete ein Inserat und öffnete ein paar Tage darauf im Posteingang eine E-Mail mit Bewerbungsunterlagen von – Mark. Welche Überraschung! Nach Absprache mit Kitzbühel Tourismus wechselte Mark zu Toni und ist inzwischen wie der Firmengründer selbst Geschäftsführer von iT networks Tirol. Die beiden sind ein unschlagbares Team: Sie sind perfekt aufeinander abgestimmt, erfahren und absolute „Computerfreaks“, die intern stundenlang über Server, Clouds und mehr diskutieren können. Mit den Standorten Söll und Oberndorf ist iT networks Tirol immer nah und schnell beim Kunden, wenn ein Problem ansteht. Deshalb waren sie auch sofort vor Ort, als bei einem großen Kunden ein Krypto-Trojaner, der über ein manipuliertes Bewerbungsschreiben ins System gelangt war, die EDV lahmlegte. Das Problem war innerhalb kürzester Zeit behoben – ohne Datenverlust.

DAS GUTE GEFÜHL DER SICHERHEIT

Wenn er nicht gerade vor dem Bildschirm sitzt, genießt es Toni, Zeit mit seiner Frau und den beiden Kindern, sechs und zehn Jahre alt, zu verbringen. Familiengründung ist auch das, was Mark einfällt, als ich ihn nach seinen Plänen für die Zukunft frage. Bis es soweit ist, unternimmt er mit Freundin Sophie und Cockerspaniel „Charley“ ausgedehnte Touren in unserer Bergwelt. Vorausgesetzt natürlich, es fesselt ihn nicht gerade eine spannende Herausforderung an den PC. Mittlerweile ist das Team von iT networks Tirol auf vier Köpfe angewachsen, und es sollen noch mehr werden. Denn auch die Kunden werden ja mehr und gesellen sich zu zahlreichen Referenzen wie Kitzbühel Tourismus samt Golfplatz, dem Hotel Kitzhof, Hotel Schweizerhof, Skischule Reith, GoingSport, Rass & Dorner, oder die Wegscheider Gruppe in Wörgl. Sie alle genießen das Gefühl der Sicherheit, das ihnen iT networks Tirol bietet. Das macht den Kopf frei für die Dinge, in denen man selbst der Profi ist …

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